Jonathan Gagnon ([info]tvuutietyle24) wrote,
@ 2006-12-14 04:52:00
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Current music:Gigi D'Agostino Vs Shakira - Objection Tango (Gigi Dag Psico Remix)

Fix your hat, Angela....
I've written this. No corrections made yet but if someone can help it'll be welcome. Don't tell me I exaggerate, I am much more polite than my usual style of writing.


Offener Brief an den deutschen Politikern


Sehr geeherter Herr Bundespräsident,
Sehr geeherte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geeherte Minister und Ministerinnen,
Sehr geeherte Mitglied des Deutschen Bundestages
Sehr geeherter Regierender Bürgermeister von Berlin,
Sehr geeherte Mitglied des Senats von Berlin,
Sehr geeherte Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin,


Mit 22 Jahren und nach dem Bestehen eines Diploms von Politikwissenschaft von der Université du Québec à Montréal hatte ich mich entschiedet, endlich den größten Traum meines Lebens wahr zu machen. Seit ich fünf Jahre alt bin, wollte ich in Berlin wohnen. 1989, als die Mauer fiel, bin ich in dieser durch eine Mauer geteilte Stadt fasziniert geworden und 17 Jahre später bin ich noch in der schönesten Stadt der Welt verliebt. Mehrere Jahre lang habe ich alles, zu mindest alles was ich finden konnte, über Berlin und Deutschland gelesen. Ich habe eine besondere Interesse in der Zeit zwischen 1933 und 1990 ausgebildet und würde gern Forchung über die DDR machen. Auf Grund dieser Zielen habe ich angefangen, ein Jahr vor meinem ersten Aufenhalt, die deutsche Sprache zu lernen.

Vier Monate und 19 Tage dabei haben nichts verandert: ich will, mehr denn je, bis zum Tod in der deutschen Hauptstadt wohnen. Aber ich habe leider ein Problem: ich bin Staatsangehöriger eines so gennanten Dritten Welt Land, Kanada. Vielleicht ist es ein reiches und entwickeltes Land, das vielen Leute träumen machen, aber die Festungen Deutschland und Europa sind seinen Bürgern geschlossen. Für die Einwanderungsbeamten gehörten Kanadier zur selben Kategorie als die Flüchtligen aus Afrika, die illegal nach den Kanarieninseln mit Schiffen fahren. Ich kann nicht diese Situation verstehen. Ich bin verursacht, diese Ungerechtigkeit zu korrigieren.

Ich habe studiert und sprache drei europaichen Sprachen. Ich werde arbeiten und den Sozialstaat mit meinen Steuern finanzieren. Nicht einen Job stehlen. Ich möche Kinder haben, und man weiß, wie viel Familien für die Zukunft Deutschlands notwendig sind. Sie können Ihr Eltern- und Kindergeld aufheben, wenn Sie es « unter euch » aufteilen möchten. Ich plane eine kategoriche und komplette Integration in der deutschen Gesellschaft. Ich bin schon bereit, um Deutschen zu werden. Beim hessichen Einbürgerungstest habe ich 89 guten Antworten auf 100 gehabt. Niemand kann an meiner Zustimmung zu den Grundsätzen der Bundesrepublik zweifeln.

Das neue Zuwanderungsgesetz kann mir helfen, können Sie mir sagen und Sie haben recht, wenn Sie das Buch folgen (ich habe ein Exemplar des Ausländerrechts eingekauft und genau durchgelesen). Das Personal des deutschen Generalkonsulats in Montréal teilt bei den « Arbeitsmessen » der Unversitäten mit einem Kiosk über die professionnellen Möglichkeiten in Deutschland mit. Es sagt uns, kanadischen Staatsbürgern mit Qualifikationen, dass wir in Deutschland immer herzlich willkommen sind. Ja? Dann, was sagen Sie über dem Alptraum meines Besuchs bei der Ausländerbehörde in Berlin. Am 28. September 2006, wenn ich bei meinem Termin gegangen bin, hat mir die Beamtin, Frau Perschke, « informiert », dass ich nicht mehr in Deutschland zu arbeiten einreisen soll, weil es 4 millionen Arbeitslosen im Land gibt. Bitte? Der Arbeitsplatz, der ich gefunden habe, war...französischsprachiger Stadtführer! Bis zum Beweis des Gegenteils muss man Französisch als Muttersprache sprechen und fundierte Kennnisse der Geschichte Berlins und Deutschlands. Bis zum Beweis des Gegenteils habe ich die Beiden!

Nach meinem Besuch habe ich mich gefragt, was passieren können hätte, ob ich dunkelhautiger würde oder ob ich kein Deutsche sprechen könnte. Es ist vieilleicht besser, nicht an diesem Fall zu denken.

Im Gegensatz ihrer Hoffnung werde ich niemals meinen Traum aufgeben. Eine ausländerfeindliche Beamtin kann, und wird, nicht mein Ziel zerstören. Aber sie hat leider etwas zerstört. Mehrere Jahre lang habe ich gearbeitet, um Familie, Freunde und Bekannten zu überzeugen, dass Deutschland nicht mehr in NS-Zeit lebt. Zu viele Leute weltweit glauben noch, dass Deutschland gefährlich für Ausländer ist. Wie oft hat mein Vater mir gesagt « Du liebst Hitler, du möchest bei ihm zu wohnen! ».

Es ist sehr traurig, dass Frau Perschke nicht allein in Deutschland ist. Nach einer Studie der Unversität Bielefeld zeigen rund 60 prozent der Ostdeutschen und rund 46 prozent der Westdeutschen eine ablehnende Haltung gegenüber Menschen aus fremden Ländern (Berliner Morgenpost, 14.12.2006). Ausländerfeindlichkeit ist nicht mehr vertretbar in unserer globalisierten Welt. Als modernes und weltgeöffnetes Land soll Deutschland Einwanderer aufnehmen und gleichzeitig können die Deutschen überall sich niederlassen.

Weil Kanada ein populäres Auswanderungsziel der Deutschen geworden ist, könnte es vielleicht eine Lösung meines Problemes bringen. Es soll möglich sein, mein kanadicher Pass mit einem Hartz IV empfänger aus z. B. Mecklemburg-Vorpommern gegen seinen deutschen Ausweis tauschen. Die Bewegung der Arbeitskräfte soll die Lösung der Arbeitslosigkeit sein. Dieses Grundprinzip der EU muss, zu mindest zu den Ländern wie Kanada, die USA, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea, u.s.w. verbreitert werden.

Wenn die EU ihrer Grenze vor einer Menge « armer » Migranten schließ, denkt sie niemals an den Konsequenzen für die Bürger anderer Länder, oder




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[info]abomvubuso
2006-12-15 10:35 pm UTC (link)
Sounds great, and is well structured. But, doesnt it need a little bit of more spice? I mean, a sharper tone in exchange of the overly academic elements like pedantically quoting dates, names and facts? As a whole, its a great job, well done and with inspiration, and no matter if i doubt it'll have any effect 'de facto', i'm glad you'll at least have your official Liberation :}

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[info]tvuutietyle24
2006-12-15 10:49 pm UTC (link)
This is only a first step, though quite major if you count there will be approximately 1000 recipients.

Oh it'll be sharper, you've only got the half there.

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[info]abomvubuso
2006-12-15 11:21 pm UTC (link)
Eagerly looking forward to seeing the final version :)

(Reply to this) (Parent)


[info]anni83
2007-02-25 03:52 pm UTC (link)
i've just seen this entry...
i think you've already sent this letter, haven't you?
if not: ... just take a look at this page.
greetz, anni83

btw, i do not know if "our government" notices letters like this because they surely get hundreds of those daily. my experience: one of the staff answers to you that the letter arrived and nothing else happens...
but, anyway, good luck for this mission!

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[info]tvuutietyle24
2007-02-26 12:32 am UTC (link)
Oh I have a long career of letter writing over political subjects. I'm conscious it's not policy-changing but at least, my voice was expressed and someone read it. In the past, I received a personal response from a minister, one newspaper publication and a phone call from my representative.

I needed a conclusion and the grammatical correction (you mention my exchange of IDs, I meant it totally sarcasticly) so it turned out that I'll send it out just in time for the Canada-EU Summit. One more paragraph and it'll be ready.

Thanks for the good wishes and I'm totally convinced I'll overcome the bureaucracy!

Btw my LJ went pretty much friends-only since January 2007 so let me add you and you'll get the latest stuff.

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